Essener mit Dior-Schmuck bei „Bares für Rares“: Schon die Box ist ein kleines Vermögen wert
Aus dem Ruhrpott zu „Bares für Rares“. Diesen Weg legte der Essener Peter Kirschbaum zurück. Im Gepäck: Schmuck aus ganz besonderem Hause.
So war der 67-jährige Vermögensberater mit einem Schmuckstück in die ZDF-Trödelsendung gekommen, das eigentlich einer guten Freundin seiner Frau gehörte.

Da diese aber scheinbar nicht selbst in die Pulheimer Walzwerke reisen wollte oder konnte, war er in ihrem Auftrag gekommen. Zunächst jedoch schien der Besuch zum Reinfall zu werden.
„Bares für Rares“-Experte Patrick Lessmann erkannte nämlich sofort, dass das Armband nicht aus purem Gold war, und auch die verarbeiteten Steine waren nicht von besonders hoher Qualität.
„Wir sind hier in einem unedlen Metall, welches dann vergoldet wurde“, erläutert der „Bares für Rares“-Experte. Doch noch war nicht alles verloren.
Die Geschichte des Hauses Dior
- Christian Dior gründete das französische Modehaus Dior im Jahr 1946 in Paris.
- Berühmt wurde die Marke 1947 durch den „New Look“, der mit schmalen Taillen und weiten Röcken die Mode der Nachkriegszeit prägte.
- Nach Diors Tod 1957 wurde das Unternehmen von verschiedenen berühmten Designern weitergeführt und entwickelte sich zu einer der weltweit bekanntesten Luxusmarken für Mode,
Ein Dior-Armband bei „Bares für Rares“
Schließlich war das Armband aus gutem Hause. Hergestellt wurde es nämlich von der französischen Luxusmarke Dior. Und besonders toll: Sogar das originale Kästchen von Dior war noch dabei und in einem guten Zustand. Ein Full-Set also. Und das, so weiß jeder Sammler, ist eine Grundvoraussetzung für richtig gute Preise. Hergestellt wurde das Schmuckstück übrigens im Jahre 1966.

Doch was wollten Peter Kirschbaum beziehungsweise die Freundin seiner Frau für das edle Stück haben? Er habe eine grobe Vorgabe von 400 Euro bekommen, so der Essener.
Da konnte Patrick Lessmann nicht ganz mitgehen. Er schätzte den Wert auf 300 bis 350 Euro. Ein Wert, mit dem Kirschbaum gut leben konnte. „Da sind wir dabei. Passt doch. Die Schachtel macht nachher eh den 50er noch aus“, grinste der Essener, als wüsste er bereits, was ihn nun erwarten würde.
„Bares für Rares“-Händler bieten sich in die Höhe
Die Händler nämlich waren vollends begeistert. „Mit Original-Schatulle“, staunte Fabian Kahl, während Susanne Steiger nur überglücklich „Christian Dior“ in den Raum rief. Und so entwickelte sich schnell ein Bietergefecht um das zwar nicht Echt-Goldene aber dafür vergoldete Stück.
Die 300 bis 350 Euro, die Patrick Lessmann geschätzt hatte, waren da schnell überschritten. Und so zahlte Susanne Steiger am Ende mehr als das Doppelte. 777 Euro bot die Bonnerin schlussendlich und sicherte sich damit den Zuschlag.
Ärgerlich nur, dass sie gar kein Kleingeld dabei hatte. Also ärgerlich für sie. Für Peter Kirschbaum war es ein Segen. 800 Euro durfte er der Freundin seiner Frau nämlich am Ende mitbringen.
Essen ist recht häufig bei „Bares für Rares“ vertreten. Auch Kandidatin Christel reiste aus der Ruhrpott-Stadt gen Pulheim. Und mischte das Set ordentlich auf.








