Bares für Rares“-Händler aus Münster kauft 750-Euro-Schlümpfe: Ein Reinfall

Wenn die Händlerinnen und Händler bei „Bares für Rares“ etwas kaufen, ist ihr Wunsch groß, dass sie beim Weiterverkauf noch einmal ordentlich an den Stücken verdienen.

Logisch, finanzieren sich durch Käufe und Verkäufe ihren Lebensunterhalt. Das ist auch bei Christian Vechtel nicht anders.

Der Kunsthistoriker, Antiquitätenhändler und Auktionator aus Münster macht aber nicht nur gute Geschäfte, wie sich nun in der „Bares für Rares“-Spezialsendung „Händlerstücke“ herausstellte.

Darin ist zu sehen, wie Christian Vechtel bei „Bares für Rares“ zwei Schlumpf-Sets kaufte, die die Schwestern Nadine Scheel und Tanja Scheel-Prenger mit in die ZDF-Trödelsendung gebracht hatten

. Und die hatten es in sich. Sie stammten aus der Kindheit der beiden, wurden, wie Sven Deutschmanek erklärte, zu Weihnachten herausgegeben.

„Diese Sets sind zu Weihnachten 1983 herausgekommen“, erklärte Sven Deutschmanek. Hergestellt von der Firma Schleich waren die Sets ganz speziell.

  • Walter „Waldi“ Lehnertz: Waldi’s Eifel Antik – Ahrstraße 2, 53925 Kall-Krekel (Eifel). Das ist seine bekannte große Flohmarkt-/Antikhalle.
  • Markus Wildhagen: Wandel Antik Vintage und Grüner Salon Markus Wildhagen bekannt aus „Bares für Rares“ – Friedenstraße 62, 40219 Düsseldorf. Er betreibt einen großen Antiquitäten- und Requisitenhandel.
  • Julian Schmitz-Avila: Kunsthandel Dr. Schmitz Avila – Koblenzer Straße 55, 53498 Bad Breisig

Seltene Schlümpfe verschlumpfen Münsteraner „Bares für Rares“-Händler

„Eure Sets sind etwas ganz Besonderes“, strahlte Deutschmanek. So würden die Sets die Artikelnummern 4.0601 und 4.0602 tragen. „Eigentlich hatten diese Serien die Nummer 4.0701 und 4.0704, weil es ja vier Sets waren.

Und dann hat der Hersteller der Verpackungen einfach falsche Artikelnummern draufgedruckt. Diese Verpackungen wurden dann ganz schnell wieder aus dem Verkehr gezogen. Das macht eure Sets hier sehr, sehr, sehr besonders“, so Deutschmanek. Das sollte sich auch im Preis widerspiegeln.

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So konnte ZDF-Experte Sven Deutschmanek zwar den Wunschpreis von 1.000 Euro nur bedingt mitgehen, schließlich waren auch nur zwei von vier damals herausgegebenen Sets vor Ort, aber 600 bis 1.000 Euro seien im Bereich des Möglichen.

Und so stiegen die Händler erst einmal niedrig ein. Gerade 140 Euro bot Christian Vechtel zum Start. Doch die Gebote sollten schnell in die Höhe steigen. Schlussendlich gingen die Schlümpfe für 750 Euro an den Auktionator aus Münster.

Viel Gewinn machte er durch den Kauf jedoch nicht, wie er in den „Bares für Rares“-Lieblingsstücken berichtete. Er habe sie zwar an einen Sammler verkauft, aber nicht viel mehr als den Einkaufspreis bekommen. „Es ist eher eine Geste gewesen“, so Vechtel.

Deutlich besser lief es dagegen bei Susanne Steiger. Sie kaufte einen alten Schrank und ließ diesen in Köln umarbeiten. Finanziell machte sich das stark bemerkbar.

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