“So nicht!” Janine hat Ărger mit der Schule der Zwillinge đ€
In Mannheim beginnt fĂŒr die alleinerziehende Janine ein neuer und zugleich ziemlich anstrengender Alltag. Ihre sechsjĂ€hrigen Zwillinge Jayen und Jaden besuchen die Vorschule, und Janine möchte alles dafĂŒr tun, dass beide Kinder dort gut zurechtkommen.
Doch gerade bei ihrem Sohn Jaden gibt es momentan einige Schwierigkeiten. Vor allem seine Feinmotorik und die richtige Stifthaltung bereiten der Schule Sorgen.

Die Lehrerin hat Janine erklÀrt, dass Jaden den Stift zunÀchst ungewöhnlich gehalten und dadurch Probleme beim Nachfahren von Linien und beim Malen innerhalb von Formen gehabt habe.
FĂŒr Janine ist diese RĂŒckmeldung allerdings nicht einfach. Als Mutter fĂŒhlt sie sich schnell angegriffen, wenn ihr vermittelt wird, dass ihr Kind etwas noch nicht richtig kann.
Besonders die Kommunikation mit der Lehrerin sorgt bei Janine fĂŒr Frust. Sie akzeptiert durchaus, dass es Regeln in der Schule gibt und dass sich die Kinder daran halten mĂŒssen.
Allerdings stört sie der Ton, in dem manche Dinge mit ihr besprochen werden. Eine Situation, in der sie wenige Minuten zu spĂ€t kam und von der Lehrerin darauf hingewiesen wurde, hat Janine so sehr geĂ€rgert, dass sie schlieĂlich sogar die Direktorin einschalten wollte.
Sie möchte die Angelegenheit klĂ€ren und verhindern, dass daraus ein gröĂeres Problem entsteht. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass sie ihre Kinder nicht einfach aus der Schule nehmen möchte, sondern vor allem eine respektvolle Kommunikation erwartet.
Trotz des Ărgers versucht Janine, sich auf das zu konzentrieren, was fĂŒr ihre Kinder wirklich wichtig ist. Zu Hause plant sie regelmĂ€Ăig Lernzeiten ein. Besonders Jaden bekommt zusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung, damit er seine Hand- und Fingerbewegungen besser kontrollieren kann. Dabei arbeitet Janine geduldig mit ihm.
Sie ĂŒbt Aufgaben aus seinen Heften, lĂ€sst ihn passende Teile verbinden, Linien nachfahren und einfache Ăbungen erledigen. Sie weiĂ inzwischen auch, dass der Zeitpunkt eine wichtige Rolle spielt.
Wenn die Kinder erst am spÀten Nachmittag mit den Aufgaben beginnen, fehlt ihnen oft die Konzentration. Deshalb versucht sie, die Lernphase in die Mittagszeit zu legen, wenn beide noch aufnahmefÀhig sind.
WĂ€hrend Jayen ihre Aufgaben bereits weitgehend selbststĂ€ndig erledigt, braucht Jaden etwas mehr UnterstĂŒtzung. Janine motiviert ihn, ohne ihn unnötig unter Druck zu setzen.
Sie lobt ihn, wenn etwas gelingt, und gibt ihm Zeit, selbst nachzudenken. Gleichzeitig entdeckt sie seine besondere Begeisterung fĂŒr Zahlen.
Kleine Rechenaufgaben machen ihm SpaĂ, und sogar unterwegs beschĂ€ftigt er sich gerne mit Zahlen, Haltestellen oder Nummernschildern. Janine sieht darin eine StĂ€rke, die ihm spĂ€ter in der Grundschule zugutekommen könnte.
Neben den schulischen Sorgen gibt es auch schöne Momente im Familienalltag. Die Kinder bekommen regelmĂ€Ăig Pakete von ihrer UrgroĂmutter aus Berlin. Darin befinden sich Kleidung, Bastelsachen, kleine Geschenke und liebevolle Nachrichten.
Auch wenn manche KleidungsstĂŒcke inzwischen zu klein sind, freut sich Janine vor allem ĂŒber die Geste. FĂŒr sie zeigen diese Pakete, dass die Familie trotz der Entfernung miteinander verbunden bleibt.
Am Ende steht fĂŒr Janine vor allem eines im Mittelpunkt: Ihre Kinder sollen sich entwickeln können, ohne dabei ihre Freude am Lernen zu verlieren. Mit Geduld, UnterstĂŒtzung und viel persönlichem Einsatz versucht sie, Jaden und Jayen bestmöglich auf die Grundschule vorzubereiten.







