“Bares für Rares” – “Wahnsinn!” – Alter Ring bringt fast 10.000 Euro ein
“Wahnsinn!” – Alter Ring bringt fast 10.000 Euro ein
Bei “Bares für Rares” bekam Moderator Horst Lichter (64) ein Schmuckstück mit außergewöhnlicher Strahlkraft zu Gesicht. Elke aus Regensburg brachte einen prachtvollen Ballerina-Diamantring mit, den ihr Vater einst ihrer Mutter geschenkt hatte.

Der Vater war Vorstandsvorsitzender einer Bank, in dessen Kreisen es üblich war, dass die Frauen hochwertigen Schmuck trugen. Der Ring wurde 1974 angefertigt und war damals 28.700 D-Mark wert – nach heutiger Kaufkraft rund 56.000 Euro.
Für diese Summe konnte man sich damals tatsächlich eine Mercedes-S-Klasse kaufen, wie es bei Bild.de heißt. Im Zentrum des Rings sitzt ein lupenreiner Diamant von 1,04 Karat in höchster Farbqualität.
Händler lieferten sic Bieterduell
Bei „Bares für Rares“ kommt es immer wieder zu besonderen Momenten, doch dieser Ring sorgte im Händlerraum für eine ganz besondere Spannung. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Verkauf begann, entwickelte sich innerhalb weniger Minuten zu einem regelrechten Bieterduell.
Für Verkäuferin Elke sollte sich der Besuch bei der beliebten Trödelshow am Ende sogar als echter Glücksgriff erweisen.
Zunächst musste jedoch die Expertin ihr Urteil abgeben. Dr. Heide Rezepa-Zabel, die seit vielen Jahren zu den bekanntesten Expertinnen der Sendung gehört, nahm das Schmuckstück genau unter die Lupe. Nach ihrer fachlichen Einschätzung bewertete sie den Ring mit einer beeindruckenden Summe von 5.000 bis 6.000 Euro
. Für Elke war das bereits eine erfreuliche Nachricht. Doch was anschließend im Händlerraum passierte, sollte ihre Erwartungen noch deutlich übertreffen.
Kaum war der Ring den Händlern präsentiert worden, kam Bewegung in die Runde. Das erste Gebot lag bereits bei 5.000 Euro und entsprach damit genau dem unteren Ende der Expertenschätzung.
Doch die Händler schienen nicht bereit zu sein, es bei diesem Betrag zu belassen. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Preis weiter nach oben getrieben. Aus 5.000 Euro wurden 6.000 Euro, anschließend 7.000 Euro – und damit war die Spannung im Händlerraum endgültig auf dem Höhepunkt.

Für Verkäuferin Elke muss dieser Moment besonders aufregend gewesen sein. Schließlich konnte niemand genau wissen, wie weit die Händler tatsächlich gehen würden. Der Ring hatte bereits bewiesen, dass er großes Interesse weckte. Jeder neue Preis ließ den möglichen Verkaufserlös weiter steigen. Und dann fiel sogar die magische Marke von 9.000 Euro.
Damit lag das Ergebnis deutlich über der ursprünglichen Einschätzung der Expertin. Statt sich mit den erwarteten 5.000 bis 6.000 Euro zufriedengeben zu müssen, konnte Elke am Ende auf einen Verkaufspreis von stolzen 9.000 Euro hoffen. Ein Ergebnis, das wohl selbst für sie überraschend gewesen sein dürfte.
Den Zuschlag erhielt schließlich Anaisio Guedes. Der Händler konnte sich gegen seine Konkurrenten durchsetzen und das begehrte Schmuckstück für 9.000 Euro sichern. Damit war das Bieterduell entschieden – und Elke hatte einen echten Coup gelandet.
Besonders spannend an solchen Momenten ist, dass der Expertenwert nicht automatisch den endgültigen Verkaufspreis bestimmt. I
m Händlerraum spielen Angebot und Nachfrage, die Begeisterung der Händler und natürlich auch die Konkurrenz untereinander eine entscheidende Rolle. Genau das wurde bei diesem Ring eindrucksvoll deutlich.
Für Elke wurde der Besuch bei „Bares für Rares“ damit zu einem außergewöhnlich erfolgreichen Verkauf. Ein Ring, dessen Wert zunächst auf 5.000 bis 6.000 Euro geschätzt worden war, wechselte schließlich für 9.000 Euro den Besitzer.
Das spektakuläre Bieterduell zeigte einmal mehr, wie schnell sich die Stimmung im Händlerraum verändern kann – und wie sehr ein begehrtes Schmuckstück die Händler zu immer höheren Geboten bewegen kann. Am Ende durfte sich Elke über einen unerwarteten Geldsegen freuen, während Anaisio Guedes mit seinem neuen Traumjuwel nach Hause ging.








