“Bares für Rares” – Sammler drehen durch! 5-Euro-Kanne bringt 1.300 Euro
Sammler drehen durch! 5-Euro-Kanne bringt 1.300 Euro
Ein echter Glücksgriff auf dem Flohmarkt: Eine Verkäuferin aus Marktredwitz in Oberfranken brachte eine auffällige Keramikkanne zur beliebten ZDF-Trödelsendung “Bares für Rares”. Das Besondere: Sie hatte das Stück einst für maximal fünf Euro erworben. Seitdem stand die Kanne in ihrem Hausflur.

Die Expertise enthüllte den wahren Wert des Fundes: Es handelt sich um eine dekorative Schenkkanne des französischen Künstlers Jean Lurçat, eines Zeitgenossen von Pablo Picasso.
Das Objekt stammt aus dem Jahr 1955 und wurde in der Werkstatt Sant Vicens in der Provence gefertigt. Die Limitierung “14/150” zeigt, dass nur 150 Exemplare dieser Kanne existieren.
Im Händlerraum entbrannte ein hitziges Bietgefecht. Nach einem Einstieg bei 80 Euro kletterten die Gebote rasant über 500 und 1.000 Euro. Nachdem die Expertise bekannt gegeben wurde, stieg der Preis weiter – bis schließlich 1.300 Euro erreicht wurden.
Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.
Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Montag, dem 13. Juli 2026, zum Verkauf gestellt wurden.
Das ist das Highlight der heutigen Folge
Zu Beginn der Sendung steht eine auffällige Keramikkanne im Mittelpunkt. Eine Verkäuferin aus Marktredwitz in Oberfranken bringt das Stück zu Horst Lichter. Ihre Mutter hatte diese vor rund 15 Jahren auf einem Flohmarkt für maximal fünf Euro gekauft. Seitdem stand die Kanne im Hausflur.
In der Expertise wird das Objekt als dekorative Schenkkanne des Künstlers Jean Lurçat eingeordnet, einem Zeitgenossen von Picasso. Die Kanne wird auf 1955 datiert und der Werkstatt Sant Vicens in der Provence zugeordnet. Eine Limitierung „14/150“ unterstreicht die Auflage von 150 Exemplaren.
Eine Schenkkanne des Künstlers Jean Lurçat
Das Stück besteht aus farbig glasierter Keramik mit markanten Blau-, Gelb- und Weißtönen sowie kosmisch anmutenden Motiven. Im Inneren sind spätere Nachglasuren sichtbar, die als Veränderung, nicht jedoch als klassischer Schaden eingeordnet werden. Die Verkäuferseite wünscht sich 500 Euro. Die Einschätzung liegt mit 1.400 bis 1.800 Euro deutlich darüber.
Im Händlerraum entwickelt sich ein lebhaftes Bietgefecht. Nach einem Einstieg bei 80 Euro steigen die Gebote schnell über 500 und 1.000 Euro. Nach Bekanntgabe der Expertise klettert der Preis weiter, bis schließlich 1.300 Euro erzielt werden.
Die Verkäuferseite nimmt das finale Gebot an und zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden. Damit wird aus einem Flohmarktfund ein Verkauf, der den ursprünglichen Wunschpreis deutlich übertrifft.
Alle weiteren Raritäten vom 13. Juli 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“:
- Verkaufskästchen „Klipp’s Kaffee“: Weißblech-Kästchen aus einem Tante-Emma-Laden, das zur Präsentation und Lagerung von Kaffee diente. Innen finden sich Hinweise zur Warenorganisation. Datierung in die 1930er bis 1940er Jahre, mit Gebrauchsspuren wie Rost und Lackschäden. Die Expertenschätzung beträgt 90 bis 120 Euro.
- Wappenring „Wassilko von Serecki“: Goldener Ring aus 750er-Gelbgold (ca. 12 Gramm) mit Wappen einer Adelsfamilie aus der Bukowina. Vermutlich in den 1960er oder 1970er-Jahren als persönliches Schmuckstück angefertigt. Die Expertise beläuft sich auf etwa 1.300 Euro.
- Ölgemälde „Der kleine Schornsteinfeger“: Öl auf Leinwand von Wilhelm Pistor (ca. 1880–1890), zeigt ein Kind mit Besen vor einem Kaminfeuer. Deutliche Alterserscheinungen und Restaurierungsbedarf. Der Experte schätzt das Stück auf 400 bis 600 Euro.
- Japanisches Waka-Kartenspiel: Kartenset mit 100 Dichtern und Gedichten, als Lernspiel genutzt, in einem holzintarsierten Kasten. Farbfrische Holzschnittdrucke aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Schätzung des Produkts umfasst 100 bis 150 Euro.
Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.







