Kölnerin will Brosche verkaufen: Im „Bares für Rares“-Händlerraum kommen ihr die Tränen

Dabei wusste die 61-Jährige gar nicht so recht, ob es sich bei ihrer Brosche um eine Rarität handelte. Das sollte die „Bares für Rares“-Expertin in Erfahrung bringen.
Klar war eines jedoch von vornherein: Die Brosche der 61-Jährigen war opulent und prächtig mit Edelsteinen besetzt.
Heide Rezepa-Zabel: „Bares für Rares“-Expertin seit Staffel 1
- „Bares für Rares“-Urgestein: Rezepa-Zabel gehört bereits seit der ersten Staffel 2013 zum Expertenteam der ZDF-Sendung und ist damit eines der dienstältesten Gesichter des Formats.
- Echte Schmuck-Spezialistin: Sie ist promovierte Kunsthistorikerin, ausgebildete Gemmologin und Diamantgutachterin und beschäftigt sich besonders intensiv mit historischem Schmuck und Edelsteinen.
- Ausbildung bei einem berühmten Auktionshaus: Zu ihrer beruflichen Ausbildung gehörte auch eine Station bei Christie’s in London – heute erstellt sie selbst Expertisen und Wertgutachten und berät beim Kauf von Schmuck und Edelsteinen.
Kölnerin will die Brosche ihrer Mutter bei „Bares für Rares“ verkaufen
„Ein Blütenmeer mit Bienchen, die Nektar holen“, so beschrieb Horst Lichter das wahrhaft opulente Stück. Und Heide Rezepa-Zabel ergänzte: „Ein Stilleben aus Edelsteinen.“ In den Besitz der 61-Jährigen war es gelangt, da ihre Mutter es ihr vor 17 Jahren vererbt hatte. Seitdem, so die Kölnerin, liege es bei ihr im Safe.
Kaum im Gebrauch also. Dennoch war Doris Krug die Emotionen ins Gesicht geschrieben, die das edle Stück in ihr weckte. Und das sicher nicht, weil es so wertvoll war.
War die Brosche doch aus purem Gold und zahlreichen Edelsteinen besetzt. „Wir haben natürlich hier ‚The Big Four‘. Ganz klar. Angefangen mit Diamanten im Brillant-Schliff im Single-Cut, also Achtkant-Schliffe hier überall.
Ich habe so circa 150 gezählt“, so Rezepa-Zabel. Dazu kamen Rubine, die als Blütenblätter gesetzt wurden. Nicht zu vergessen die Sapphire, Opale und Smaragde. Spannend: Die Brosche kann auch als Anhänger getragen werden.
Ein echtes Schmuckstück
Doch was könnte das Stück, das vermutlich in den 80er- oder 90er-Jahren hergestellt wurde, denn wert sein? Doris Krug jedenfalls wünschte sich 3.000 Euro.
Ein realistischer Preis, Frau Rezepa-Zabel? Absolut. 2.500 bis 3.000 Euro seien drin. Das sahen die Händlerinnen und Händler auch so. Und sogar noch mehr.
4.000 Euro zahlte Susanne Steiger schlussendlich für die opulente Brosche, die Heide in Italien verortet hatte. Und Doris Krug, der schienen die Tränen in die Augen zu schießen. Sichtlich angefasst sagte sie kurz vor dem Verkauf: „Ich muss selber nochmal gucken.“ Nahm dann aber doch das Geld von Susanne Steiger an. Wenn auch mit einem Tränchen im Auge.
Ein alter Nintendo fand seinen Weg zu „Bares für Rares“. Da staunte nicht nur der Experte.








