Bürgergeld-Empfängerin droht Ärger mit dem Jobcenter – wegen Trip nach London

Zehn Wochen verbrachte Jannie aus „Hartz und herzlich“ spontan in London. Zurück in den Mannheimer Benz-Baracken holt sie der Alltag jedoch schnell wieder ein. Denn beim Jobcenter gibt es wegen ihres langen Auslandsaufenthalts Klärungsbedarf.

Für Jannie war es eine ganz besondere Auszeit. Die 50-jährige „Hartz und herzlich“-Protagonistin verbrachte insgesamt zehn Wochen in London und verlängerte ihren ursprünglich kürzer geplanten Aufenthalt immer wieder.

Inzwischen ist die „Hartz und herzlich“-Protagonistin zurück in Mannheim – und muss sich um einige wichtige Angelegenheiten kümmern.

„Hartz und herzlich“: Hostel-Job sorgt für Verwirrung

Ganz oben auf der Liste steht ein Termin beim Jobcenter. Denn während ihrer Zeit in England arbeitete die ehemalige Gastronomin in einem Hostel.

Einen klassischen Lohn bekam die „Hartz und herzlich“-Protagonistin dafür allerdings nicht. Stattdessen durfte sie als Gegenleistung für ihre Arbeit kostenlos in der Unterkunft wohnen.

Jobcenter wusste nichts von London-Aufenthalt

Genau das muss nun offenbar geklärt werden. Denn das Jobcenter war über die Tätigkeit in dem Londoner Hostel nicht informiert. Hinzu kommt die Dauer ihrer Reise: Für Bürgergeldempfänger gelten bei einem Aufenthalt außerhalb des sogenannten näheren Bereichs bestimmte Vorgaben.

Eine genehmigte Nichterreichbarkeit ist grundsätzlich für bis zu drei Wochen pro Kalenderjahr möglich, ohne dass der Leistungsanspruch entfällt.

Jannie war jedoch deutlich länger weg: Ganze zehn Wochen hielt sie sich in der britischen Hauptstadt auf. Nach ihrer Rückkehr steht deshalb ein wichtiger Termin beim Jobcenter an. Dort will Jannie die Situation klären und deutlich machen, dass sie während ihrer Arbeit in England keinen Lohn ausgezahlt bekommen hat.

Jannie (r.) gönnt sich eine Auszeit in London.

Mit einem einzigen Gespräch ist die Angelegenheit jedoch noch nicht erledigt. Um nachzuweisen, dass sie tatsächlich kein Gehalt für ihre Tätigkeit im Hostel erhalten hat, muss Jannie noch einmal beim Jobcenter vorsprechen.

Für Schlagzeilen sorgt auch eine andere Bürgergeld-Empfängerin: „Hartz und herzlich“-Janine verprasst das Geld auf der Kirmes, dabei hat sie selbst finanzielle Probleme.

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